Heat Highway

Überregionale Wärmeübertragungsnetze für industrielle Abwärmenutzung und fossilfreie Industrie

Während das Stromnetz viele Erzeugungs-, Speicher- und Verbrauchseinheiten miteinander verbindet, sind die derzeitigen Optionen für die Einspeisung industrieller Abwärme und den interregionalen Austausch von Fernwärme begrenzt. Heat Highway untersucht interregionale Wärmeübertragungsnetze, die mehrere Fernwärmenetze und Abwärmequellen miteinander verbinden. Das untersuchte Konzept geht in Bezug auf die Anzahl der beteiligten Akteure, die Interregionalität und die Vernetzung weit über den Stand der Technik hinaus.

Heat Highway zielt darauf ab, eine interdisziplinäre Toolbox für die Implementierung von Wärmeübertragungsnetzen zu entwickeln, die überschüssige Wärme aus Durchbruchsprozessen zu antizipieren, ein kosteneffizientes Rohrsystem zu entwickeln und einen "Lean-Pipe-Prototyp" zu konstruieren sowie einen "virtuellen Wärmeübertragungsnetz-Demonstrator" einzurichten, der auf 3D-Simulationen basiert und zeigt, dass die Komplexität des HTN-Systems beherrschbar ist. Heat Highway erarbeitet zwei 100 km lange Wärmeübertragungsnetze im oberösterreichischem Zentralraum und im Mur-Mürztal in der Steiermark.

Der Lehrstuhl für Energieverbundtechnik ist für die Entwicklung eines Fernwärmelastflussberechnungstools sowie für die Untersuchung des steirischen Usecases verantwortlich.

 

Heat Highway ist Teil des Innovationsverbundes NEFI (New Energy for Industry), welcher sich durch Technologieentwicklung gemeinsam mit der Österreichischen Industrie der Energiewende stellt.

Projektlaufzeit: 01.03.2021 – 01.03.2024

Projektpartner:

 
     
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Vorzeigeregion Energie“ durchgeführt.

 

 

Öffnungszeiten

Mo-Do 09:00-15:00
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